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majordomo@astroinfo.ch einige Befehle schicke,
kriege ich keine Antwort. Was mache ich falsch?Das Majordomo-Programm bearbeitet nur Befehle, die im
Body der Mail stehen, also dort wo die Nachricht normalerweise geschrieben
wird. Anscheinend ignoriert das Programm Anfragen, die nichts oder
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16-Sep-1998, Bernd Nies
Das Internet ist keine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, wie Sie es vom Telefon oder von frühreren Mailbox-Anwendungen her kennen. Sämtliche Datenmengen werden in kleine Pakete zerhackt, die maximal 1500 Byte gross sein dürfen. Jedes dieser Pakete trägt eine Absender- und eine Empfänger-Adresse und wird einzeln für sich übertragen. Zwischen Ihrem PC zuhause und einem Webserver befinden sich mehrere Router, die bei jedem Paket die Empfänger-Adresse anschauen und es dann an den nächsten Knotenpunkt weiterleiten. Da eine Verbindung nur eine begrenzte Bandbreite hat, können nicht unendlich viele Daten zur gleichen Zeit übertragen werden. Bei Überlast der Verbindung versucht nun der Router das Datenpaket an einen anderen Knotenpunkt zu schicken. Damit diese Datenpakete nicht unendlichlange weitergeleitet werden können, besitzen sie eine begrenzte Lebenszeit, die bei jeder Weiterleitung durch einen Router dekrementiert wird. Ist die Lebenszeit abgelaufen, wird das Datenpaket gelöscht. Der Empfänger bemerkt das fehlende Datenpaket und verlangt ein neues. Ist nun die Verbindung zwischen Ihrem PC und einem Webserver langsamer als sonst, liegt es primär am Verkehr auf der Verbindung und weniger an einer Überlastung des betreffenden Webservers. Hohe Verkehrsdichte bedeutet hoher Paketverlust. Sie können mit dem Programm traceroute anschauen, welchen Weg die Datenpakete nehmen und wie lange sie von einem Knotenpunkt zum nächsten benötigen. |
22-Sep-1998, Bernd Nies
Überprüfen Sie bei Ihrem Programm folgendes: Habe ich Zürich (8.6° Ost, 47.4° Nord) eingegeben? Habe ich die Sommerzeit berücksichtigt? Stimmt das Datum der Systemuhr Ihres Computers ? JA?!, dann gibt es noch folgende etwas subtilere Möglichkeit: Stellen Sie bei Ihrem Programm einmal eine etwas andere Zeit desselben Tages ein. Da der Mond ja nur einmal aufgeht, darf sich der berechnete Aufgangszeitpunkt nicht verschieben, tut er das doch, so berücksichtigt Ihr Programm nicht, dass der Mond im Laufe eines Tages ein erhebliches Stück am Sternenhimmel wandert. Man darf ihn bei den Auf/Auntergangsberechnungen nicht gleich behandeln wie ein Fixstern. Beispielsweise SkyChart Version 2.2 (Tim De Benedics) hat dieses Problem. |
16-Sep-1998, Roland Brodbeck
Das Applet soll für jeden Ort und jede Zonenzeit die Gestirnaufgänge berechnen können. Das bedeutet, daß der Anwender selbst Ort und Zonenzeit an seinem Beobachtungsort einstellen muss. Wenn man die Aufgänge in Sommerzeit will, wählt man "= UT + 2h", wenn man normale mitteleuropäische Zeit bevorzugt stelle man " = UT + 1h " ein. Beispiel: Ich will wissen, wann in New-York (74°W / 41°N) an Heiligabend (Nacht vom 24.12 auf den 25.12.) 1997 der Mond aufgeht. Ich tippe bei Länge -74d und bei Breite 41d ein. Danach wähle ich "Ihr Ort" als Stadt aus. Nun noch das Datum auf 24.12.1997 stellen. Im gelben Text wird nun als Mondaufgang 9 Uhr 02 berechet. Das ist jedoch noch unsere Zeit, was im Prinzip ja keine falsche Aussage ist, nur möchte der New-Yorker natürlich keine Kopfrechnung machen sondern die Antwort gleich in Lokalzeit haben. New York geht gegenüber der Weltzeit 5 Stunden nach, also wählen wir "= UT - 5h" und erhalten nun 2 Uhr 02 für den Mondaufgang. Das heisst: in der Nacht vom 23. auf 24 Dezember 1997 geht der Mond für New-York um 2 Uhr Lokalzeit auf. Für die folgende Nacht 24./25. müssen wir noch auf den 25. umstellen, da ja zu erwarten ist, dass in der Christnacht der Mond auch erst nach Mitternacht also am 25. Dezember aufgeht. Die Antwort auf die ursprüngliche Frage lautet somit: Der Mond geht in der Nacht vom 24.12 auf den 25.12 1997 in New-York erst um 3 Uhr 00 Lokalzeit auf. Für Zürich und Winterzeit erhält man genau so: 3 Uhr 26 Lokalzeit (= UT + 1h, mitteleuropäische Winterzeit). Man beachte, daß der Mond in jener Nacht bei uns nicht etwa 26 Minuten später sondern 5 Stunden 34 Minuten früher aufgeht als in New-York. |
16-Sep-1998, Roland Brodbeck
Windows: Versuchen Sie, beim Menü "Seite Einrichten" von Netscape die Optionen "Schwarzer Text" und "Schwarze Linien" einzuschalten. Dann sollte es eigentlich lesbar ausgedruckt werden. Mac OS: Offensichtlich gibt es bei dieser Netscape-Version keine derartigen Druckereinstellungen. Das mag an dem WYSIWYG-Konzept von Macintosh liegen. Versuchen Sie bei den Browser-Einstellungen (z.B. Netscape 4.x) die Option Preferences -> Appearance -> Colors -> Always use my Colors, overriding document zu verwenden. Unix/Linux: Keine Einstellungen füR Druckfarben. Text ist stets schwarz und Hintergrund wird nicht mitgedruckt. Wir werden uns eine Anpassung des Layouts von astro!nfo überlegen. Wir bitten um etwas Geduld. |
16-Sep-1998, Bernd Nies
Dies wäre für uns technisch mit einigem Mehraufwand und einer Einschränkung in der Funktionalität verbunden, da viele Webseiten Server-side Includes benutzen und teils CGI-Scripts verwendet werden. Zudem wäre dazu eine Portierung der Programmteile auf mehrere Betriebssysteme erforderlich. Eine Offline-Version von astro!nfo oder Teilprogrammen davon ist prinzipiell nur mit einem Webserver-Programm möglich. Wir verwenden den WN-Server fuer Linux. Mit etwas Glück lässt er sich auch auf anderen Unix-Plattformen (z.B. HP-UX, Solaris, BSD) compilieren. Die in den astro!nfo-Seiten verwendeten Server-side Tags und Konfigurationen sind nicht kompatibel zum verbreiteten Apache-Server. |
31-Dec-1998, Bernd Nies
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