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| Hier liegt ein fundamentales Missverstaendnis vor. Der Nachweis von Planeten, die eine fremde, weit entfernte Sonne umkreisen, ist nicht der Esotherikszene zuzurechnen, sondern das Ergebnis astronomischer Forschung der anerkanntesten Institute auf der Welt.
Geschichte:
Literatur
Neugierig geworden? Scientific Journals Beispiele:
"A Planet Orbiting 47 Ursae Majoris", Butler, R. Paul; Marcy, Geoffrey W.
"A Theory of Extrasolar Giant Planets", Saumon, D.; Hubbard, W. B.; Burrows, A.; Guillot, T.; Lunine, J. I.; Chabrier, G.
"A Planetary System around the Millisecond Pulsar PSR1257+12", Wolszczan, A. & Frail, D., 1992
"Toward Planets Around Neutron Stars", Wolszczan, A.,
"Confirmation of
Earth-Mass Planets Orbiting the Millisecond Pulsar PSR B1257+12", Wolszczan, A.
"51 Pegasi", Mayor-M; Queloz-D; Marcy-G; Butler-P; Noyes-R; Korzennik-S; Krockenberger-M; Nisenson-P; Brown-T; Kennelly-T; Rowland-C; Horner-S; Burki-G; Burnet-M; Kuenzli-M. Popular Literature
"Pulsars, Planets, & Pathos", Fienberg, R.
"Forbidden Planets", Folger, T.
"The Search for Extraterrestrial Life", Sagan, C. |
22-Sep-1998, Roland Brodbeck
| Nein, die unterschiedlichen Farben der Sterne am Nachthimmel haben ihre Ursache in der unterschiedlichen Oberflächentemperatur. Rot bedeutet 3'000 Grad, gelb 6'000 Grad, weiss 10'000 grad und blau 20'000 Grad oder mehr (siehe HRD). |
17-Sep-1998, Roland Brodbeck
| Wie alle interstellare Materie besteht der Orionnebel vorwiegend aus
Wasserstoff und
Helium. Ein Prozent der Masse setzt sich noch aus anderen Elementen
zusammen,
insbesondere Sauerstoff, Kohlenstoff, Sticksoff, Eisen. Die Atome werden von
heissen, leichtkräftigen Sternen, wie die vier sogenannten Trapezsterne
ionisiert und zum Fluoreszieren angeregt. Beispielsweise leuchtet der
Wasserstoff
dabei rot und grün, und as zweifach ionisierte Sauerstoffatom leuchtet
ebenfalls grün. Auch in den dichten Regionen des Nebels ist der Druck vergleichbar mit den allerbesten technisch erzeugtem Ultra-Hochvakuum auf der Erde. |
17-Sep-1998, Roland Brodbeck
| Eigentlich weiss ich das nicht, um sicher zu gehen, muss man die
Originalliteratur konsultieren. Vermutung: In manchen Quellen (z.B. SkyAtlas 2000) wird die Leuchtkraftklasse etwas zweideutig mit V - IV angegeben, das lässt mich vermuten, dass Altair gerade die Hauptreihe verlässt. Altair ist ein A7 Stern, diese verbringen etwa eine Milliarde Jahre auf der Hauptreihe des HRD (unsere Sonne knapp 10 Milliarden Jahre). Altairs Nachhauptreihenentwicklung (roter Riese = starker Anstieg der Leuchtkraft und des Radius, phasenweise begleitet von heftigem Sternwind ) dauert bei einem Stern von 1.5 Sonnenmassen 400 Mio Jahren bei 3 Sonnenmassen 100 Mio. Altair liegt mit 2 Sonnenmassen irgendwo dazwischen, vermutlich bei 200 Mio. Jahren, danach bleibt ein weisser Zwerg mit einem planetarischem Nebel übrig. Der Nebel (etwa wie M57) wird sich im Laufe einiger 10'000 Jahre im interstellaren Raum verlieren, während die übrig gebliebenen Planeten bis ans Ende der Zeit um einen im Laufe von Milliarden Jahren erkaltenden weissen Zwerg kreisen. |
19-Sep-1998, Roland Brodbeck
| Die Distanz zu nahen Sternen kann durch trigonometrisches Vermessen gefunden werden. Dabei wird ausgenutzt, dass der Stern im laufe eines Jahres durch die Bewegung der Erde im die Sonne eine leichte Positionsverschiebung aufweist (Parallaxe). |
17-Sep-1998, Roland Brodbeck
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