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Diese Serie soll eine einfache und leicht verständliche Einführung in die Astrofotografie für Anfänger bieten. Es werden Schritt für Schritt die nötigen Ausrüstungsgegenstände und fotografischen Grundlagen erklärt. Im Laufe des Kurses werden Sie dann an die praktische Anwendung in der Astrofotografie herangeführt.
| Serie-Inhaltsübersicht | |
| Konzept und Ziele der Serie | |
| Grundausrüstung und der richtige Beobachtungsort | |
| ISO–Empfindlichkeiten und Belichtungszeiten | |
| Objektive vom Weitwinkel bis zum Supertele und ihre Anwendungen in der Astrofotografie | |
| Fokussierung von Astrofotos | |
| Erste Astrofotos mit ruhender Kamera: Der Mond | |
| Erste Astrofotos mit ruhender Kamera: Sternenhimmel, Strichspuren und Konstellationen | |
| Das Einsteigerteleskop für die Astrofotografie und Gebrauchtgeräte | |
| Montierungen | |
| Nachführung und Piggyback-Fotografie | |
| Die Sonne | |
| Deep–Sky–Fotografie I | |
| Deep–Sky–Fotografie II | |
| Kometen | |
| Meteore | |
| Einführung in die Fotografie mit Webcams und verwandten Aufnahmesystemen | |
| Astrofotografie und (Fern-)Reisen | |
Ich setze voraus, dass Sie mit der Orientierung am Nachthimmel zumindest in ihren Grundzügen vertraut sind und Sternkarten lesen können. Anleitungen nach dem Schema "Den Himmelsnordpol findet man, indem man die hinteren beiden Kastensterne des Großen Wagens fünfmal verlängert." wird es in dieser Artikelserie nicht geben.
Die benötigten fotografischen Kenntnisse werden im ersten Teil dieses Kurses vermittelt. Hierbei wird ein gleitender Übergang in die Astrofotografie angestrebt.
Sie benötigen also keine fotografischen Grundkenntnisse. Allerdings empfehle ich Ihnen, sich vor der Anwendung in der Astrofotografie bei Tag mit Ihrer Ausrüstung vertraut zu machen. Viele Einstellringe, Gewinde und Feststellschrauben sind in der Dunkelheit nur schwer zu ertasten. Es ist daher eine enorme Erleichterung, seine Geräte bei Tageslicht kennen zu lernen.
Um Enttäuschungen und vermeidbare Fehlversuche nach Möglichkeit zu verhindern, sollte man sich vor den ersten Fotoversuchen mit den Grundlagen (Teile eins bis fünf dieser Serie) vertraut machen.
Mondaufnahmen wie die unten gezeigte sind bereits in der ersten Nacht möglich. Je nach verwendeter Brennweite erscheint der Erdtrabant unterschiedlich groß und strukturiert.
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Ich habe folgenden Fahrplan für diesen Kurs vorgesehen (Änderungen vorbehalten):
| Serie-Inhaltsübersicht | |
| Konzept und Ziele der Serie | |
| Grundausrüstung und der richtige Beobachtungsort | |
| ISO–Empfindlichkeiten und Belichtungszeiten | |
| Objektive vom Weitwinkel bis zum Supertele und ihre Anwendungen in der Astrofotografie | |
| Fokussierung von Astrofotos | |
| Erste Astrofotos mit ruhender Kamera: Der Mond | |
| Erste Astrofotos mit ruhender Kamera: Sternenhimmel, Strichspuren und Konstellationen | |
| Das Einsteigerteleskop für die Astrofotografie und Gebrauchtgeräte | |
| Montierungen | |
| Nachführung und Piggyback-Fotografie | |
| Die Sonne | |
| Deep–Sky–Fotografie I | |
| Deep–Sky–Fotografie II | |
| Kometen | |
| Meteore | |
| Einführung in die Fotografie mit Webcams und verwandten Aufnahmesystemen | |
| Astrofotografie und (Fern-)Reisen | |
Es wurden die für den Einsteiger interessantesten Motivgruppen ausgewählt. Auf einige Objekte und Techniken, die anspruchsvoller sind, zum Beispiel Planeten, Sonnenfinsternisse und Okularprojektion, wird in dieser Einführung verzichtet.
Die jeweiligen Objekte werden auf Einsteigerniveau behandelt. Es wird Wert darauf gelegt, dass alle Beschreibungen und Anleitungen mit Einsteigerteleskopen nachvollziehbar sind.
Unter Einsteigerteleskopen verstehe ich in diesem Zusammenhang Geräte, die sich einschließlich einer stabilen, fototauglichen Montierung relativ preiswert anschaffen lassen, also Teleskope bis etwa zehn Zentimeter Öffnung.
Es ist nicht einfach, eine klare Grenze zwischen der Astrofotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene zu ziehen.
So ist zum Beispiel die Vorgehensweise bei der Nachführung eines Weitwinkelobjektivs die gleiche wie bei der Nachführung eines Sternwarten-Teleskops mit mehreren Metern Brennweite. Das große Teleskop muss nur viel präziser nachgeführt werden. Die Grenze ist also fließend.
Ich stufe alle Projekte und Techniken, die entweder eine teurere Ausrüstung als Einsteiger-Geräte erfordern oder bei denen es auf einen einzigen Versuch ankommt, zum Beispiel totale Sonnenfinsternisse, als Programme für Fortgeschrittene ein. Sie werden in diesem Einsteiger-Kurs nicht behandelt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Einführungen in die Astrofotografie beginne ich bei der praktischen Anwendung mit der Fotografie des Mondes. Dieser ist einfach zu handhaben, und man erzielt auch mit kleineren Objektiven sehr schnell ansprechende Ergebnisse, die den Fotografen bei der Stange halten und motivieren.
Die Fotografie von Sternbildern und Sternstrichspuren, die häufig als Einstiegsmotiv gewählt wird, ist aufgrund der schwierigeren Fokussierung der Optik für den absoluten Anfänger nicht ganz so einfach wie der Mond.
In dieser Serie beziehen sich sämtliche Angaben zu Bildwinkeln, Abbildungsgrößen, maximale Belichtungszeiten zur Vermeidung von Strichspuren etc. auf Digitalkameras mit Vollformat-Sensoren, die das Format des Kleinbildfilms, nämlich 24 x 36 Millimeter, aufweisen. Dieses Format hat sich über Jahrzehnte hinweg als ein Standard etabliert, auf den alle kleineren Sensoren umgerechnet werden. Entsprechende Umrechnungsformeln werden an den jeweiligen Stellen angegeben.
In den später erscheinenden Teilen werden die in den vorangegangenen Folgen vermittelten Kenntnisse und Methoden nicht mehr erklärt, gegebenenfalls wird auf die entsprechenden vorangegangenen Teile verlinkt.
Ich freue mich jeder Zeit über Anregungen und Wünsche.
Im zweiten Teil dieser Serie behandele ich die für den Einstieg benötigte Grundausrüstung und die Wahl eines geeigneten Beobachtungsstandortes.
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