Scheinbare Durchmesser der Planeten im Jahr 2003
Für die Beobachtung der Planeten mit einem Fernrohr ist nicht nur die Distanz eines Planeten von Bedeutung sondern auch sein Durchmesser.
Je näher und grösser ein Planet ist, desto grösser erscheint er im Fernrohr.
Dies nennt man den scheinbaren Durchmesser. Man gibt ihn üblicherweise als Winkel in Bogensekunden an.
Unter normalen Beobachtungsumständen kann ein typisches Amateurteleskop Details von einer Bogensekunde
Grösse erkennen. Heute im Computerzeitalter kann man sich also vorstellen, der Planet erscheine im
Durchmesser so und so viele Pixel gross. Ein grösseres Teleskop einer Volkssternwarte kann bei ruhiger Luft
durchaus das Doppelte an Detailreichtum (Auflösung) zeigen.
Hier nun also der Verlauf der scheinbaren Grösse der Planeten im Verlauf des Jahres 2003.
Das besondere Ereignis des Jahres 2003 ist die Marsnähe im August und September, die sich in der Graphik markannten
Anstieg des scheinbaren Marsdurchmessers bemerkbar macht (rote Kurve).
Scheinbarer Durchmesser der Planeten in Bogensekunden im Jahre 2003.
Graphik: R. Brodbeck.