Planetenkalender 2005
Die fünf, der Menschheit schon seit der Antike bekannten Planeten Merkur, Venus, Mars,
Jupiter und Saturn gehören zu den am leichtesten beobachtbaren Objekten und gleichzeitig
auch zu den faszinierendsten Objekten des Sternenhimmels. In diesem Kalender sind die
wichtigsten Termine für Planetenbeobachter zusammengefasst.
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14. Januar |
Saturn in Opposition |
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12. März |
Merkur in maximaler Elongation (18°, Abendhimmel) |
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31. März |
Venus in oberer Konjunktion |
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3. April |
Jupiter in Opposition |
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26. April |
Merkur in grösster Elongation (27°, Morgenhimmel) |
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9. Juli |
Merkur in maximaler Elongation (26°, Abendhimmel) |
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23. Juli |
Saturn in Konjunktion mit der Sonne
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26. Juli |
Merkur in grösster Elongation (27°, Abendhimmel) |
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08. August |
Neptun in Opposition |
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24. August |
Merkur in grösster westlicher Elongation (18°, Morgenhimmel) |
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01. September |
Uranus in Opposition
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30. Oktober |
Mars in Erdnähe (69 Millionen Kilometer) |
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3. November |
Merkur in grösster östlicher Elongation (24°, Abendhimmel) Venus in grösster östlicher Elongation (47°, Abendhimmel) |
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7. November |
Mars in Opposition |
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12. Dezember |
Merkur in grösster westlicher Elongation (21°, Morgenhimmel) |
Wichtige Planetenkonstellationen im Jahr 2005.
Erklärungen
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| Erklärung der Planetenkonstellationen. Graphik: R. Brodbeck. |
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Bei der sogenannten Opposition zur Sonne steht die Erde zwischen Sonne und Planet. Der Planet ist deshalb die ganze Nacht zu sehen. Wären die Planetenbahnen perfekte Kreise, würde zum Zeitpunkt der Opposition auch gleichzeitig die kleinste Distanz zur Erde erreicht. Da die Bahnen nur näherungsweise Kreise sind, wird die kleinste Distanz ein paar Tage früher oder später erreicht. In der Zeit um die Opposition ist der Planet während der ganzen Nacht zu sehen. In den Monaten vor der Opposition findet man den Planeten eher in der zweiten Nachthälfte am Sternenhimmel, nach der Opposition in der ersten Nachthälfte.
Von Konjunktion (mit der Sonne) spricht man, wenn die Sonne zwischen uns und dem Planeten steht. Der Planet hält sich in der Zeit um die Konjunktion am Taghimmel auf und geht mehr oder weniger mit der Sonne auf und mit ihr wieder unter. Die Beobachtung ist dann schwierig oder unmöglich.
Die innerhalb der Erdbahn um die Sonne kreisenden Planeten können nie in Opposition stehen. Die Zeit der besten Beobachtungsbedingungen ist die Zeit der maximalen Elongation, d.h. wenn sie sich von der Erde aus gesehen maximal am Himmel von der Sonne entfernt haben. Die Sichtlinie Erde-Planet ist dann eine Tangente an die Planetenbahn, wenn diese ein perfekter Kreis wäre. Steht der Planet dabei östlich (links von der Nordhalbkugel aus gesehen) von der Sonne, so ist der Planet am Abendhimmel in westlichen Richtungen nach Sonnenuntergang beobachtbar (Abendstern). Bei westlicher Elongation steht er vor Sonnenaufgang in östlichen Richtungen am Morgenhimmel.
In mittleren und hohen nördlichen Breiten ist der Merkur selbst bei maximaler Elongation nur in der ersten Jahreshälfte am Abenhimmel beobachtbar. Aalog lässt sich Merkur nur in der zweiten Jahreshälfte am Morgenhimmel sehen.