Scheinbare Durchmesser der Planeten im Jahr 2005
Für die Beobachtung der Planeten mit einem Fernrohr ist nicht nur die Distanz eines Planeten von Bedeutung sondern auch sein Durchmesser.
Je näher und grösser ein Planet ist, desto grösser erscheint er im Fernrohr.
Dies nennt man den scheinbaren Durchmesser. Man gibt ihn üblicherweise als Winkel in Bogensekunden an.
Unter normalen Beobachtungsumständen kann ein typisches Amateurteleskop Details von einer Bogensekunde
Grösse erkennen. Heute im Computerzeitalter kann man sich also vorstellen, der Planet erscheine im
Durchmesser so und so viele Pixel gross. Ein grösseres Teleskop einer Volkssternwarte kann bei ruhiger Luft
durchaus das Doppelte an Detailreichtum (Auflösung) zeigen.
Hier nun also der Verlauf der scheinbaren Grösse der Planeten im Verlauf des Jahres 2005.
Das besondere Ereignis des Jahres 2005 ist hier die Marsnähe am 30. Oktober.
Scheinbarer Durchmesser der Planeten in Bogensekunden im Jahre 2005.
Grafik: R. Brodbeck.