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Da für die Beobachtung von Meteoren keine spezielle optische Ausrüstung erforderlich ist, empfiehlt sich das Gebiet speziell für den Einsteiger in die Astronomie.
Um die ersten Beobachtungen so erfolgreich wie möglich zu gestalten gibt es allerdings einige Punkte zu Beachten.
» Berechnung aktiver Ströme mit Radiantposition
und zu erwartender Aktivität!
Es gibt einige bekannte Meteorströme, die eine stattliche Anzahl von Meteoren pro Stunde versprechen. Diese sind ideal für den Einsteiger, der sich ein Bild von der Meteorbeobachtung machen möchte.
Besonders zu empfehlen ist der Perseidenschauer am 12. August, der sehr zuverlässig eine Rate von bis zu hundert Meteore pro Stunde bietet. Ein weiterer positiver Effekt ist die Jahreszeit, denn mitte August ist es meistens warm und das Wetter ist in Mitteleuropa einigermassen stabil.
Allerdings muss noch auf die Mondphase geachtet werden! Ideal ist es wenn das Schauermaximum auf den Leermond fällt. Ist das nicht der Fall empfiehlt sich die Beobachtungszeit vor Mondaufgang oder nach Monduntergang zu verlegen. Steht der Mond am Firmament, wird der Himmelshintergrund aufgehellt und schwächere Meteore gehen im Mondlicht verloren.
Um möglichst viele Meteore eines Stromes beobachten zu können, muss der Radiant des Schauers möglichst hoch am Himmel stehen. Als Radiant wird der scheinbare Startpunkt der Meteore bezeichnet. So können alle Meteore der Perseiden in einen Punkt im Sternbild Perseus zurückverfolgt werden.
Der Beobachtungsstandort sollte an einem Ort gewählt werden, der möglichst weit von störendem Fremdlicht entfernt ist. Eine Beobachtung aus dem Stadtzentrum wird nicht gleichviele Meteore zeigen wie eine Beobachtung an einem abgelegenen Ort in den Alpen.
Ein Ort mit guter Rundumsicht ist einem Platz vorzuziehen bei dem Bäume oder Häuser einen Teil des Himmels abdecken.
Hier finden Sie mehr über die zu erwartende Wettersituation heraus.
Um die Beobachtung so angenehm wie möglich zu gestalten sollte man sich einen Liegestuhl und in kalten Nächten eine Wolldecke oder einen Schlafsack besorgen. Eine Kanne mit heissem Tee oder Kaffee und etwas zu beissen sind nie verkehrt, denn wenn der Magen knurrt ist die Beobachtung kein vergnügen!

Desweiteren:
Wie bereits erwähnt scheinen die Meteore aus einem Punkt zu entspringen.
Bei den Perseiden ist es z.b. ein Punkt im Sternbild Perseus.
Man sollte vermeiden direkt den Radiant zu beobachten, denn die Meteore die in diesem Gebiet auftauchen ziehen nur kurze Spuren oder sind gar punktförmig. Das menschliche Auge registriert besonders gut schnelle Bewegungen, deshalb empfiehlt sich das Beobachtungsgebiet ca. 30 oder mehr Grad vom Radiant zu wählen.
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