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astro!nfo - logo Ein Service in Zusammenarbeit mit der
Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG)

Astronomische Öffentlichkeitsarbeit von astro!nfo im Internet

Roland Brodbeck und Arnold Barmettler

Auch Schweizer Amateurastronomen sind mit dem Internetservice astro!nfo im Internet präsent. astro!nfo ist nicht nur die Internet-Heimat zahlreicher Vereins-Homepages, sondern bietet auch eine Fülle an Astronomiewissen für den Laien und nützlicher Detailinformationen für den Amateurastronom. Hier soll ein Überblick über die umfangreichste Amateurastronomie-Service auf dem deutschsprachigen Internet gegeben werden.

Inhalt:

Neues Medium Internet

Sicher haben sie schon viel über das neue Medium gehört oder kennen es bereits aus eigener Erfahrung. Doch vor wenigen Jahren hat noch kaum jemand von seiner Existenz gewusst, obwohl es die Vernetzung von Hochschulrechnern via Telefonleitungen bereits seit den 70er Jahren gibt. Die Bedienung war damals kompliziert und die Infrastruktur wenig verbreitet. Deshalb war das Internet nur Experten oder Computerfreaks vorbehalten. Dies begann sich anfangs der 90er Jahre zu ändern, als Personalcomputer für jedermann erschwinglich wurden und die ersten sogenannten Internet-Browser zu haben waren. Internet-Browser sind Programme, mit denen man sich Informationen von einem – möglicherweise auf einem anderen Kontinent stehenden - – Rechner holen und in leicht lesbarer Form darstellen lassen kann. Nur ein Mausklick oder das Eintippen einer einfachen Adresse genügt, um zu einer weiteren Seite zu springen. Auch können die Seiten Formulare enthalten, mit denen der Internet-Anwender einen Rechner unkompliziert und ohne spezielle Computerkenntnisse veranlassen kann, ihm einen Fahrplan anzuzeigen oder eine Sternkarte zu zeichnen. Heute hat das Internet Millionen von Benützern und es werden für Sie aktuellste Informationen jederzeit abrufbar bereitgestellt. Das Internet hat sich als neues Informationsmedium neben Printmedien und Rundfunk etabliert, und es werden bereits Milliarden im Handel über das Internet umgesetzt. Desshalb ist es naheliegend auch dieses neue Medium zur Verbreitung von Astronomiewissen und Neuigkeiten zu nutzen.

Erste Schritte

Via Internet erreicht man somit eine rasch grösser werdende Anzahl Leute unterschiedlichster Bildung und Interessen. Damit ist das Internet ein ideales Medium, um sowohl Astronomieneulinge für unser Hobby zu begeistern, als auch erfahrene Beobachter mit speziellen Informationen zu versorgen.

Schon früh tat sich eine junge Gruppe von Schweizer Amateurastronomen zusammen, um eben über dieses aufstrebende elektronische Medium einen neuen Weg für die astronomischer Öffentlichkeitsarbeit zu erschliessen. Nach den Anfängen mit Videotex im Jahre 1991 konnte astro!nfo auf einem Rechner an der ETH-Zürich eine der ersten Schweizer Amateurastronomie-Seiten im Internet betreiben.

Die Gruppe aus A. Barmettler (AGZU), M. Cramer (AGZU), P. Heck (Urania ZH), S. Meister (AGZU), B. Nies (AGZO), S. Plozza (AGZU) und H.M. Senn (AGZU) erhielt den Status einer Fachgruppe der SAG. Das Publikum beschränkte sich damals im Wesentlichen noch auf Hochschulen, und die Seiten hatten nur ein paar wenige Besucher pro Tag.

Hale-Bopp und das Internet

Die beiden grossen Kometen der neunziger Jahre, Hyakutake (1996) und Hale-Bopp (1997) waren die ersten grossen astronomischen Ereignisse, welche via Internet über den Hochschulcampus hinaus grosses Interesse der Öffentlichkeit wecken konnten.

R. Brodbeck gehörte damals noch nicht zur Fachgruppe astro!nfo und arbeitete als Doktorand an der ETH Zürich. Als Astronomiebegeisterter und fasziniert von dem neuen weltumspannenden Medium Internet hatte er eine für heutige Standards viel zu bunte Seite mit Sichtbarkeitsdiagrammen, Hintergrundinformationen und Fotos zum Thema Hale-Bopp zusammengestellt und unter die Gruppenseite des ETH-Labors für Infrarotphysik, wo er Systemadministrator war, gemischt. Im März und April 1997 hatte diese Seite alle paar Minuten einen Besucher. Beim Grossereignis Hale-Bopp wurden zum ersten Mal Internet-Adressen in den Printmedien als Referenz für Informationen angegeben. Astronomie auf dem Internet hatte erstmals die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit auf sich gezogen.

Man lernt dank des Internets auch Gleichgesinnte kennen. So hatte die Fachgruppe astro!nfo bald regen E-Mail-Kontakt mit dem Hale-Bopp-Begeisterten an der ETH. Im Sommer 1997 traten neben R. Brodbeck auch R. Barmettler (AGZU) und C. Bosshard (AGZO) der Fachgruppe astro!nfo bei.

Eigener Computer und Provider

Der ETH-Rechner, der die Seiten von astro!nfo bisher auf das Internet gebracht hatte, erwies sich bald als zu wenig flexibel, um mit der raschen Entwicklung des Internets Schritt zu halten. Wir hatten das Glück, dass M. Cramer im Sommer 1997 bei der Dolphins Network Systems GmbH, einem jungen aufstrebenden Internetprovider in Otelfingen, eine neue Stelle antrat und uns die Möglichkeit eröffnete, einen eigenen Computer unter dem Betriebsystem Linux direkt an das Internet anzuschliessen.

Die Hardware von astro!nfo besteht z.Z. (November 1999) aus einem Pentium II und einem Pentium III Rechner unter dem Betriebsystem Linux. Der etwas ältere Pentium II (333 MHz Prozessor, 128 MByte RAM 4.5 GByte Festplatte) liefert alle statischen Seiten. Auf dem neueren Pentium III (500 MHz, 128 MByte RAM, 12 GByte Festplatte) läuft CalSky (siehe unten). Die beiden Rechner sind untereinander mit 100 MBit Ethernet verbunden. Zum Internet haben wir eine 2 MBit Standleitung. Diese Ausrüstung genügt im Moment auch fortgeschrittenen Internet-Ansprüchen .

astroinfo.org und astronomie.ch

Ob man im Internet gefunden wird hängt auch davon ab, ob man unter einer leicht merkbaren oder nur einer langen, aus vielen unverständlichen Kürzeln bestehenden Adresse (URL) erreichbar ist. Mit dem Wechsel zu Dolphins hatten wir nun Internetadressen, welche auf astroinfo.org, astroinfo.ch und astronomie.ch endeten. Dies war ein Schritt vorwärts, denn die Adresse des Rechners an der ETH war lang und umständlich gewesen; keiner hatte sich diese merken können. Mit diesen neuen Adressen ist die Chance gut, das jemand, der z.B. bei einem Sternwartenbesuch von astro!nfo gehört hat, sich danach am PC noch an astronomie.ch erinnert. Aus demselben Grund bieten wir auch den Sternwarten und Vereinen die Möglichkeit, ihre Vereinspage unter einer prägnanten Adresse wie z.B. urania.astronomie.ch auf unserem Rechner zu unterhalten.

Wachsendes Angebot

Mit den neuen Möglichkeiten des eigenen Servers konnte sich unser Angebot so richtig entfalten. Das Angebot an Hintergrundwissen beinhaltet heute eine mittlerweile 233 Objekte umfassende Sammlung von Deep-Sky-Objekten, die Beschreibung aller 88 Sternbilder und ein Astronomielexikon mit zur Zeit 376 Stichworten. Für die Vereinsaktivitäten beherbergen wir inzwischen die Homepages von zwölf Vereinen und Sternwarten sowie Informationsseiten zu Orion und der SAG. Dies schliesst eine dauernd aktualisierte Adressdatenbank und den Veranstaltungskalender ein. Dieser wird gemeinsam mit Orion herausgegeben. Die Mitarbeit zahlreicher Amateurastronomen hat es möglich gemacht, ein umfassendes Bildarchiv mit hochwertigen Himmelsaufnahmen und zahlreichen Aufsätzen online anzubieten. Unter dem Titel Observer wurden viele nützliche Ephemeriden und auch das R. Diethelm zusammengestellte Bulletin der BBSAG veröffentlicht. Seit Frühjahr 1999 ist diese Rubrik Observer durch das viel umfangreichere CalSky (siehe unten) ersetzt. In Zusammenarbeit mit SMA MeteoSchweiz geben wir monatlich ein Bulletin über aktuelle Ereignisse am Sternenhimmel heraus, das sowohl auf dem Server der SMA wie auch bei uns abrufbar ist. Von astro!nfo stammt auch die Datenbasis für die Sonnen- und Mondseite bei SMA MeteoSchweiz und der TA-Media. Bereits Anfang 1999 umfasste das Angebot etwa 7000 einzelne Dateien (also Bilder und Textdateien zusammengezählt). Schon damals waren wir deshalb der grösste deutschsprachige Internet-Service von Amateurastronomen.

Verein astroinfo

Mit der Gründung des Vereins astroinfo mit Sitz in Bülach wurde 1998 auch die Finanzierung auf neue Beine gestellt. An die Stelle der früheren Defizitgarantie der SAG für die Fachgruppe, ist nun eine vertragliche Regelung mit der SAG getreten, die mit einer jährlichen Pauschale den Verein astroinfo unterstützt. Der Verein tritt als Gegenleistung als Internet-Service der SAG auf, unterhält Informationsseiten für die SAG und die Zeitschrift Orion und stellt den der SAG angeschlossenen Vereinen und Sektionen gratis Raum auf dem Server für ihren Internetauftritt zur Verfügung. Nicht der SAG angeschlossene Amateurastronomie-Vereine und Sternwarten können für eine Unkostenbeteiligung von Fr. 100.-- bei astro!nfo ebenfalls Platz und eine Internetadresse vom Typ verein.astronomie.ch erhalten. Mit Werbebannern ergänzen wir unser Budget auf ein paar tausend Franken im Jahr, um wenigstens die Hardwarekosten und Spesen decken zu können. Die Kosten des Datentransfers und die Miete der Netzinfrastruktur, die 1999 schätzungsweise Fr. 30'000.-- ausmachen, werden freundlicherweise von unserem Provider Dolphins Network Systems GmbH, Otelfingen, gesponsort.

Sonnenfinsternisseite – ein Riesenerfolg

Nach Hale-Bopp und Hyakutake stand das nächste Grossereignis der Astronomie vor der Tür: Die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999, deren Totalitätsstreifen dicht nördlich an der Schweiz vorbei gehen würde. astro!nfo publizierte umfangreiche Seiten zu diesem Thema. Als Besonderheit boten wir interaktive Karten und Tabellen. Das bedeutete, dass sich der Internet-Benutzer durch einen Klick mit der Computermaus auf die Karte oder in die Tabelle eine Simulation der maximalen Phase der Sonnenfinsternis für einen beliebigen Ort anzeigen lassen konnte. Dieser soweit wir wissen einmalige Service in der Internetwelt hatten wir auch gleich auf viele Finsternisse der Vergangenheit und Zukunft ausgedehnt.

Server-Statistik von www.astroinfo.org

Fig 1: Logarithmische Darstellung der Zugriffsstatistik des Internetservices astro!nfo. Die Anzahl via Internet verschickte Seiten (untere Kurve) begann im Herbst 1997 mit wenigen Tausend pro Woche und gipfelte vor der Sonnenfinsternis in die gewaltige Menge von über einer halben Million verschickter Seiten pro Woche. Die langfristige Entwicklung zeigt exponentielles Wachstum: Sowohl die Anzahl Zugriffe pro Woche als auch die Anzahl Seiten pro Woche verdoppelt sich alle 6 Monate (grössere Graphik).

Mit dem Näherkommen der Finsternis stiegen die Zugriffsraten rasch in die Höhe. Im Juli hatten wir etwa eine halbe Million Seitenzugriffe. Auch das Schweizer Fernsehen wurde auf unsere Seite aufmerksam und entschloss sich, uns streckenweise auf unserer Sonnenfinsternis-"Expedition" zu begleiten. Als es dann Anfang August auf die Sonnenfinsternis zuging, wuchsen die Seitenzugriffe derart rasant an, dass es zeitweise zu Serverausfällen kam. Freundlicherweise stellte uns SMA MeteoSchweiz Serverkapazität zur Verfügung, die wir nutzten, um Bilder auszulagern. So konnten wir dem Ansturm mehr oder weniger standhalten. Allein in der Woche vor der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999, verzeichneten wir eine halbe Million Seitenanfragen, und gegen 10 GByte (10 Milliarden Zeichen, entsprechend 4 Mio. Schreibmaschinenseiten) Daten wurden transferiert.

Nach der Finsternis wurde die Seite nicht nur durch den eigenen Bericht unserer Odyssee durch das Schlechtwettergebiet in Mitteleuropa ergänzt, sondern zahlreiche Sonnenfinsternisfreunde haben ihre Berichte bei uns publiziert. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich dafür gedankt.

Die unter eclipse.astroinfo.org erreichbare Finsternisseite deckt nun auch Mondfinsternisse, Jupitermondphänomene, Transits, Sternbedeckungen und Zeiten der Minima von Bedeckungsveränderlichen ab. Auch ausführliches Kartenmaterial zu vergangenen Sonnenfinsternissen, wie z.B. der letzten totalen Sonnenfinsternis auf Schweizer, genauer gesagt, Tessiner und Puschlaver Boden von 1842, oder zu den beiden kommenden totalen Sonnenfinsternissen im südlichen Afrika fehlen natürlich nicht.

CalSky: Interaktive Internet-Astronomie

Internet ist weitaus mehr, als nur das elektronische Hin- und Herschicken von mehr oder weniger informativen Seiten mit bunten Bildern. Das Internet ist ein Netz von Computern, die via Internet ihre Datenbanken aktualisieren und austauschen können. Sie errechnen in Interaktion mit dem Internet-Anwender aktuelle Produkte wie z.B. einen Fahrplan. Ist das auch in der Astronomie möglich? Etwas anders formuliert: Ist es möglich, auf einer Internet-Seite die Flexibilität eines Astronomie-Computerprogramms mit der Aktualität des Internets zu kombinieren? Das Programm sollte also nicht nur Aufsuchkärtchen zu den hellen Asteroiden erzeugen, sondern auch eine Sternkarte mit dem erst vor zwei Tagen entdeckten Kometen 17. Grösse zeichnen. Wenn ein paar Wochen später der Himmel wieder klar ist, sollte ein neues Kärtchen mit den nun aktuellen Bahnelementen gezeichnet werden können, damit der Komet nicht einen Vollmonddurchmesser weit am falschen Ort am Himmel gesucht wird. Inzwischen sollte sich also das Programm selbständig die neusten Informationen beschafft haben.

Bei astro!nfo ist das bereits Realität. Unter calsky.astroinfo.org kommunizieren Sie mit einem voll ausgestatteten Astronomieprogramm, dessen Datenbank automatisch via Internet mehrmals täglich auf den neusten Stand gebracht wird. Der Funktionsumfang kann in diesem Übersichtsartikel nur in Stichworten wiedergegeben werden:

CalSky läuft auf einem eigenen Pentium PC unter dem Betriebssystem Linux. Die Berechnungen werden auf diesem Rechner durchgeführt und die Ergebnisse werden dem Anwender sofort zurückgeschickt. Im Gegensatz zu einem Java-Applet, das auf dem Rechner des Anwenders läuft, sind die Ergebnisseiten ausdruckbar, und man kann sich z.B. eine Aufsuchkarte nach draussen zum Teleskop mitnehmen; zudem muss der Anwender nicht über einen leistungsfähigen Rechner verfügen. In Zukunft wird es ebenfalls möglich sein, sich Teile seines individuellen astronomischen Tageskalenders auf dem Handy anzusehen.

Die Bedienung von CalSky ist denkbar einfach. Legen Sie einfach los, es kann ja nichts kaputt gehen! Nachdem Sie calsky.astoinfo.org in Ihrem Browser als URL eingegeben haben, ändern Sie am besten den Beobachtungsort auf Ihren Lieblingsplatz. Klicken Sie dazu rechts oben auf Site, um entweder per Name eine grössere Ortschaft in Ihrer Nähe zu wählen, die genauen geographischen Koordinaten direkt einzugeben oder aber in der Karte auf Ihren Wohnort zu klicken. Damit Sie den vollen Funktionsumfang von CalSky zur Verfügung haben, sollten Sie noch den User-Level auf Astronomer einstellen. Danach sind Ihnen kaum noch Grenzen gesetzt – selbst wenn Sie Ihre sternenklaren Nächte in der Südsee verbringen sollten.

Dienstleistungen von astro!nfo für Sternwarten und Vereine

Aufgrund der Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen astro!nfo und der SAG bieten wir sämtlichen der SAG angeschlossenen Vereinen (Sektionen) kostenlos folgende Möglichkeiten:

  • Nutzung unserer Infrastruktur für ihren Internetauftritt. Dies beinhaltet Platz auf unserem Server sowie Zugang zum Rechner für den Unterhalt der Seiten.
  • Eine Internetadresse der Form verein.astronomie.ch, die leicht zu merken ist.

Andere Amateurastronomie-Vereinigungen und Sternwarten, die nicht der SAG angeschlossen sind, erhalten gegen einen Beitrag von Fr. 100.-- pro Jahr dieselben Möglichkeiten. In jedem Fall kostenlos ist die Ankündigung von Veranstaltungen, Vorträgen etc. im astro!nfo-Veranstaltungskalender, der auch im Orion abgedruckt wird.
Kontakt: Hans-Martin Senn, E-Mail: hans.martin.senn@astroinfo.org.

Kontakte via Internet

Auf der Datenautobahn sind viele Leute unterwegs. Es muss deshalb auch zur Aufgabe eines grossen Internetauftritts gehören, kontaktfördernde Rubriken anzubieten.

Im AIDA (Astronomical Image Data Archive) können Amateure ihre Astro-Aufnahmen und Erfahrungen austauschen. Inzwischen umfasst das Archiv weit über 500 Aufnahmen von gegen 40 Astrofotografen. Manche Amateure geben nützliche Tips, wie man gute Aufnahmen machen kann.

Auch Kleinanzeigen können bei astro!nfo aufgegeben werden. In der Rubrik pinbord.astroinfo.org wird allerlei angeboten und gesucht. Die Inserate sind für Amateurastronomen gratis. Termine von Veranstaltungen werden auf einer speziellen Seite übersichtlich zusammengefasst. Es ist deshalb nicht notwendig, ein Inserat als Werbung für einen Vortrag oder dergleichen beim "Pinboard" abzugeben. Dieser Veranstaltungskalender wird zusammen mit Orion herausgegeben.

Unter www.astroinfo.org/scriptum/ fassen wir Aufsätze zusammen, die nicht direkt in eine der grossen Rubriken passen. So ist in den vergangenen Monaten eine interessante Sammlung von Artikeln von verschiedenen Autoren zu diversen Themen entstanden.

Der direkteste Kontakt ist nach wie vor die E-Mail. Einerseits gibt es die Mailing-Liste astro@astroinfo.org, in der Informationen und Fragen von allgemeinem Interesse ausgetauscht werden, anderseits können Sie direkt eine E-Mail an eines der Mitglieder des astro!nfo-Teams senden. Ist die Antwort auf eine Fachfrage von allgemeinem Interesse, so wird sie auf unserer FAQ- (Frequently Asked Questions) Seite eingetragen. Dort ist inzwischen eine stattliche Sammlung von Fragen und Antworten entstanden.

Anregungen und konstruktive Kritik sind natürlich jederzeit sehr willkommen, und wir sind stets offen für neue Ideen und gemeinsame Projekte mit Astronomiebegeisterten.

Das Internet ist längst nicht mehr Spielwiese einiger weniger Computerfreaks. Dieses neue Medium ist dabei, sich neben Radio, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften gleichberechtigt zu etablieren, womit wir ein breiteres Publikum via Internet erreichen können. Deshalb denken wir, dass die ca. 2 000 Arbeitsstunden, die wir 1999 für astro!nfo geleistet haben, eine gute Investition in die astronomische Öffentlichkeitsarbeit sind.

 

Dr. Roland Brodbeck

Arnold Barmettler
Dipl. El. Ing. ETH

Matthias Cramer



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19.04.2007 17:14 Uhr, Dr. Roland Brodbeck

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