Geodätische Koordinaten sind Länge und Breite eines Punktes auf der Erdoberfläche, gemessen bezüglich der geodätischen Vertikalen. Die geozentrische geographische Breite B und die geodätische Geographische Breite G sind über die Gleichung:
tan(B)= (1-e*e)*tan(G)
verknüpft, wobei e die Exzentrizität des Rotationsellipsoids Erde ist. Es ist e=0.006717.
Geozentrische und Geodätische Koordinaten sind über die folgenden Gleichungen verknüpft:
geozentrisch geodätisch
x = a*r*cos(B)*cos(Länge) = (a*C+h)*cos(G)*cos(Länge)
y = a*r*cos(B)*sin(Länge) = (a*C+h)*cos(G)*sin(Länge)
z = a*r*sin(B) = (a*S+h)*sin(G)
sqr(x) := x*x, f = Abplattung
C = Wurzel(sqr(cos(G)) + sqr(1-f)*sqr(sin(Länge)))
S = C*sqr(1 - f), e = Wurzel(2*f - sqr(f))
a = Äquatorradius,
r = Distanz zum geozentrischen Koordinatenursprung
(Distanz zum Erdmittelpunkt) in Einheiten von a;
h = Geodätische Höhe.
Für das im GPS (Global Positioning System) verwendete
geodätische Referenzsystem (WGS 84) wird folgendes
Ellipsoid verwendet:
a = 6'378'137 m, 1/f = 298.257223563
Die IAU (International Astronomical Union) empfahl 1976
das Ellipsoid mit a = 6'378'140 m, 1/f = 298.257